kataru

Zwei Ausrutscher

Die Tage drei bis sechs – sie liefen fast perfekt: Gefangen in der eisigen Kälte bayrisch Sibiriens und in der Internet-Steinzeit und somit fast ohne Möglichkeiten, sinnlose Sachen zu kaufen.

Leider nur fast. Es existiert genau EIN Media Markt im Umkreis von gefühlten 200 Kilometern. Und genau diesen meinte ich, aufsuchen zu müssen, um auf der 400 Kilometer langen Rückreise ins (vergleichsweise) sommerliche Stuttgart etwas mediale Unterhaltung im Form eines Hörbuchs zu finden. Die Anschaffung bereue ich nun doppelt. Erstens gab es somit einen Ausrutscher bei meinem Selbstversuch. Zweitens ist das angeschaffte Hörbuch – “Der Greif” von Wolfgang Hohlbein – unfassbar schlecht. Bisher der erste schlechte Output meines Namensvetters – und ich hab schon dutzende Bücher von ihm verschlungen.

Der zweite Ausrutscher ereignete sich heute morgen vor der Zugfahrt zu einem Kunden. Wieder wollten rund 7 Stunden Fahrt medial gefüllt werden. Da sich Wolfgang H. als ungeeigneter Reisebegleiter entpuppte, griff ich diesmal völlig gedankenlos im Bahnhofszeitschriftenhandel zu einem Fachmagazin, das ich bis vor kurzem noch regelmäßig laß: Stereoplay.

Inhaltlich um Welten hochwertiger als das Buch von Herrn H. fällt das Heft jedoch genau wie das Hörbuch in die Kategorie “Sachen, die man nicht wirklich braucht”. Ich bezeichne beide Käufe nun als Ausrutscher, ordne sie in einen Lernprozess für mich ein und könnte jetzt zwei Wege einschlagen: Ein Buße-System ersinnen oder mir Rechtfertigungen zurechtlegen. Beides erfordert in etwa den gleichen kreativen Aufwand. Ich wähle Variante zwei.

Das Hörbuch unterhielt auch meine Mitfahrerin und gleichzeitig Besitzerin dieses Blogs ;-) , wurde von ihr auch mit ausgewählt und für nötig erachtet und somit ist das ganze für mich nur ein halber Ausrutscher.
Das Heft enthält inhaltlich (Im Editorial. Danke Herr Biermann !) einen direkten Bezug zu meiner Profession und rechtfertigt so einen Kauf, da es morgen in der Arbeit für Diskussionsstoff sorgen wird. Ein halber Ausrutscher.

Fazit: Nach Adam Riese habe ich mir insgesamt einen Ausrutscher geleistet, der verzeihbar ist. Aus dem Fehler habe ich gelernt, der Fehler ist hier dokumentiert und ein solcher Fehler wird nicht mehr vorkommen. Und wenn doch muss ich wohl oder übel über das Buße-System nachdenken.

Dieser Beitrag wurde am Montag, 06. Februar 2012 um 21:34 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Selbstversuch abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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