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Der Selbstversuch – ein voller Erfolg

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Es ist vollbracht. Der Selbstversuch-Monat ist vorbei. Ingenieurstypisch würde ich konstatieren: Versuch geglückt. Und könnte den Artikel hiermit schließen.

Der Schreiberling in mir will aber ein ausführliches Fazit ziehen. Also nochmal die Dokumentation (meine Blog-Einträge) rausgekramt.

Die Vorbereitungen waren sehr wertvoll: Alle Versuchungen von den Rechnern, iPhones und iPads verbannt. Käufe via Amazon, Ebay Kleinanzeigen usw. fielen damit flach.

Zweite Strategie: Kälte und Ferne zu Real-Life-Kaufmöglichkeiten. Auch das half.

Dir dritte Strategie habe ich nicht als solche propagiert – sie war aber im Endeffekt eines der probatesten Mittel zum Erfolg: Einfach keine Zeit haben, um unnötige Sachen zu kaufen, indem man sehr viel Zeit in der Arbeit verbringt. Effektiv für den Selbstversuch, aber unverhältnismäßig aufwendig und kräftezehrend. Deswegen möchte ich es Nachahmern nicht als Mittel der ersten Wahl empfehlen ;-)

Fast ganz zu Beginn gab es dann (zusammengerechnet) einen unbedachten Ausrutscher, der quasi umgehend mit Strategie Nr. 2 “bestraft” wurde: Ab gings wieder in die ferne Kälte, zum Sporteln.

Dann: zweimal massive Versuchungskonfrontation. Einmal die Motorradmesse in München und dann das Release der Sony Playstation Vita. Beides mit Bravour und ohne Kauf bestanden.

Nun sind beinahe 30 Tage ins Land gegangen und ich hatte nie das Gefühl, ich müsse auf etwas verzichten, wenn ich das jetzt nicht kaufen dürfte. Einmal kurz überlegt und man wird sich schnell klar: Das braucht man eigentlich gar nicht. Spart Zeit und Geld und vermeidet belastende Gedanken.

Ich denke, ich führe den Selbstversuch ohne strikte Selbstüberwachung und Dokumentation fort und nutze die gewonnene Zeit dazu, weiter zu entrümpeln und weitere überflüssige Sachen aus dem Haushalt zu entfernen.

Insgesamt eine tolle Erfahrung und ein Erfolgserlebnis. Zur Nachahmung empfohlen.

P.S.: Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass es aus gesellschaftlicher Sicht auch eine Kehrseite der Medaille gibt: Im Grunde stellt mein Handeln ein nicht-soziales Verhalten dar. Durch den Konsumverzicht entgingen dem Einzelhandel und Staat wichtige Einnahmen. Ich werd’s sicher bald wieder gut machen.

 

Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 01. März 2012 um 20:54 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Selbstversuch abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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