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Im Tempel der Versuchung

Montag, 20. Februar 2012 von wolfi
BMW K 1600 GTL - Quelle: BMW

BMW K 1600 GTL - Quelle: BMW

Am Sonntag fand eine der schwersten Prüfungen meines Selbstversuchs statt. Für mich gibt es viele Tempel der Versuchung: Elektronikläden, Baumärkte, Apple Stores, Manufactum-Läden und so weiter. Eine weitere Gattung Versuchungstempel sind Messen. Diesen Sonntag musste ich in einem solchen Tempel meine Disziplin beweisen. Namentlich auf der IMOT in München – einer Motorradmesse.

Trotz überschaubarer Dimensionen – die Messe fand in den M,O,C,-Hallen statt – waren die wichtigsten Hersteller vertreten. Und unzählige Kleidungs-, Zubehör- und Custom-Parts-Anbieter. Letztere drei konnten mit schnellem Schritt und Tunnelblick überwunden werden. Erstere waren aber der Grund des Ausflugs.

Die Hersteller hatten allerdings keine aufregenden Neuheiten in Petto. Kawasaki, Suzuki, Yamaha und Co. boten langweiligsten Einheitsbrei. Italienische Zweiräder kommen wegen ihres Formfaktors, ihrer Verarbeitungsqualität und ihrer unausgewogenen Charakteristik für mich eh nicht in Frage. Es bleiben die besten Motorrad-Hersteller der Welt (sorry für die Subjektivität): BMW, Harley Davidson und Triumph.

Triumphs Spaßmobile Street und Speed Triple habe ich schon länger im Visier und meine Begeisterung dafür wurde auf der Messe wieder mal bestätigt. Doch ein Kaufimpuls konnte sich nicht durchsetzen.

Harley Davidson sollte mir ein Über-Gefährt bieten, um mit allerhöchstem Komfort Meilen zu schrubben. Doch auf die Electra Glide Ultra Edition durfte man sich nicht setzen. Und die Komfort-Ausstattung wirkte etwas rustikal. Der Preis dafür exorbitant. Daumen runter. Aber eine Testfahrt früher oder später muss trotzdem sein. Das Geblubbere macht sehr, sehr vieles wieder wett.

BMW hat es geschafft, mich zu begeistern. Das stark belagerte Top-Modell K 1600 GTL hat mich seit seiner ersten Vorstellung in den Bann gezogen. Groß, größer, GTL. Das vielzitierte Wohnzimmer auf zwei Rädern. Mehr Knöpfe als ein japanischer Surround-Verstärker. Viel Plastik, das vor dem Wetter “draussen” schützt und Platz für’s Gepäck bietet. Trotz Materialschlacht fühlte sich das Gefährt handlich an. Der Sechszylinder verspricht Laufruhe ohne Ende. Ich trauere den ruppeligen Zweizylinder-Boxern nicht hinterher. Scheiss auf die Tradition, sag ich da! Preislich ist die 1600er durchaus im Bereich des Machbaren. Kaufimpuls? Jawoll! Aber das muss warten. Und zwar leider nicht nur bis zum Ende meines Selbstversuchs. Doch das Bike für die zweirädrige Zukunft auf den Straßen ist gefunden.

So verließ ich die Messe und blieb meiner Vorgabe treu, nichts zu kaufen, was ich nicht wirklich benötige – dem Tempel der Versuchung entkommen.

Dank eisiger Strategie: Es läuft gut

Montag, 13. Februar 2012 von wolfi
Berge

Berge

Fast Halbzeit. Es läuft gut. Keine Ausrutscher mehr. Am Wochenende eine erfolgreiche Strategie vertieft: Flucht ins Nichts. Wieder Bayern – diesmal noch südlicher, noch kälter, noch weißer, noch leerer. Wieder keine Geschäfte, wieder kein (ausreichend schnelles) Internet. Das funktioniert. Den ganzen Samstag Sport, reden, essen, schlafen.

Am Sonntag beim “Sightseeing” haben in der Ortschaft Oberammergau natürlich keine Läden geöffnet. Das Einzige, was man ergattern kann, sind tolle Fotos des dank der Eiseskälte menschenleeren Städtchens.

Im Kloster Ettal im Nachbarort fühlt man sich angenehm fern jedes Kommerzes, bis Gedenkkerzen für 50 Cent pro Stück locken. Allerdings nicht mich, da ich mich aktuell der Spiritualität ebenso fern fühle wie dem sinnlosen Kommerz. Potenzial für einen nächsten Selbstversuch.

Erfreulicherweise benötige ich zurück zu Hause nicht mal Produkte einer bestimmten Gattung, die ich in meiner Selbstversuchbeschreibung vergessen habe, als durchaus notwendig aufzuführen: Medikamente. Genauer gesagt: Schmerzmittel für Muskelkater und verrenkte Gliedmaßen. Beides blieb mir auf wundersame Art und Weise erspart.

Nun werde ich nach und nach noch etwas Energie investieren, um überflüssige Gegenstände los zu werden. Danach sind es wieder etwas weniger Sachen, die Zeit kosten. Ein weiteres Ziel des Selbstversuchs. Auch das wird gut laufen.

Zwei Ausrutscher

Montag, 06. Februar 2012 von wolfi

Die Tage drei bis sechs – sie liefen fast perfekt: Gefangen in der eisigen Kälte bayrisch Sibiriens und in der Internet-Steinzeit und somit fast ohne Möglichkeiten, sinnlose Sachen zu kaufen.

Leider nur fast. Es existiert genau EIN Media Markt im Umkreis von gefühlten 200 Kilometern. Und genau diesen meinte ich, aufsuchen zu müssen, um auf der 400 Kilometer langen Rückreise ins (vergleichsweise) sommerliche Stuttgart etwas mediale Unterhaltung im Form eines Hörbuchs zu finden. Die Anschaffung bereue ich nun doppelt. Erstens gab es somit einen Ausrutscher bei meinem Selbstversuch. Zweitens ist das angeschaffte Hörbuch – “Der Greif” von Wolfgang Hohlbein – unfassbar schlecht. Bisher der erste schlechte Output meines Namensvetters – und ich hab schon dutzende Bücher von ihm verschlungen.

Der zweite Ausrutscher ereignete sich heute morgen vor der Zugfahrt zu einem Kunden. Wieder wollten rund 7 Stunden Fahrt medial gefüllt werden. Da sich Wolfgang H. als ungeeigneter Reisebegleiter entpuppte, griff ich diesmal völlig gedankenlos im Bahnhofszeitschriftenhandel zu einem Fachmagazin, das ich bis vor kurzem noch regelmäßig laß: Stereoplay.

Inhaltlich um Welten hochwertiger als das Buch von Herrn H. fällt das Heft jedoch genau wie das Hörbuch in die Kategorie “Sachen, die man nicht wirklich braucht”. Ich bezeichne beide Käufe nun als Ausrutscher, ordne sie in einen Lernprozess für mich ein und könnte jetzt zwei Wege einschlagen: Ein Buße-System ersinnen oder mir Rechtfertigungen zurechtlegen. Beides erfordert in etwa den gleichen kreativen Aufwand. Ich wähle Variante zwei.

Das Hörbuch unterhielt auch meine Mitfahrerin und gleichzeitig Besitzerin dieses Blogs ;-) , wurde von ihr auch mit ausgewählt und für nötig erachtet und somit ist das ganze für mich nur ein halber Ausrutscher.
Das Heft enthält inhaltlich (Im Editorial. Danke Herr Biermann !) einen direkten Bezug zu meiner Profession und rechtfertigt so einen Kauf, da es morgen in der Arbeit für Diskussionsstoff sorgen wird. Ein halber Ausrutscher.

Fazit: Nach Adam Riese habe ich mir insgesamt einen Ausrutscher geleistet, der verzeihbar ist. Aus dem Fehler habe ich gelernt, der Fehler ist hier dokumentiert und ein solcher Fehler wird nicht mehr vorkommen. Und wenn doch muss ich wohl oder übel über das Buße-System nachdenken.

Der Versuch beginnt

Donnerstag, 02. Februar 2012 von wolfi

passt

Passt.

Mein Selbstversuch ist gestartet. Eigentlich gestern schon. Doch gestern war ich zum Glück zu beschäftigt, um nur ansatzweise an den Kauf eines sinnlosen Produktes zu denken. Zwei kurze Versuchungsphasen – ein Gang durch ein Einkaufszentrum, um nur mal schnell eine Toilette aufzusuchen und der Versuch meines Freundes Stefan, doch noch schnell im Media Markt vorbei zu schauen, um einen Blu-Ray-Player zu kaufen, habe ich schad- bzw. kauffrei überstanden.

Heute gab’s ausreichende Beschäftigung durch die Eltern, einen sehr ausgedehnten Mittagsschlaf und der Rest-Nachmittag ist geprägt vom Wellness-Programm. Da ich aktuell im tiefsten bzw. nördlichsten und gleichzeitig östlichsten Bayern residiere und es hier ausser Schnee, Wald und Steppe nichts gibt (Don’t call it Sibirien!!!) ist die Kaufversuchung insgesamt extremst gering. Auch Internetkäufe sind quasi unmöglich. Die Internetgeschwindigkeit (kein DSL, kein UMTS – diese Zeilen hier verdanken wir einem EDGE-fähigen O2-Stick) erlaubt die Darstellung von Produktbildern prinzipiell nicht. Auch der Produkttext würde eine ganze Weile dauern, bis er auf dem Display erscheint. So macht Online-Shoppen keinen Spaß, also lass’ ich es.

Der Start lief gut, die nächsten drei Tage sind mangels Angebot und langsamen bzw. quasi nicht vorhandenem Internet eh gebongt. Passt.

Vorbereitungen: Versuchungen minimieren

Freitag, 27. Januar 2012 von wolfi
Vorher

Vorher

Ich bin süchtig nach Ebay Kleinanzeigen. Unglaublich viel von meiner Zeit wanderte in den letzten Monaten in dieses Portal. Viele Schnäppchen habe ich dort aufgestöbert. Aber zu oft bin ich der Versuchung erlegen, etwas zu kaufen, was ich eigentlich nicht brauchte. In meinem Selbstversuch im Februar möchte ich ja genau das vermeiden.

Deswegen lösche ich nun die dynamischen Lesezeichen aus meiner Lesezeichenleiste des Browsers, die stets die aktuellsten Anzeigen aus meinen Lieblingskleinanzeigenbereichen (Audio, Konsolen, Weiteres, Tauschen) zeigten. Außerdem kommt die Ebay-Kleinanzeigen-App auf iPad und iPhone erstmal in einen Ordner auf die letzte Seite des Home Screens. Ganz löschen kann ich die App irgendwie noch nicht. Genau so wenig wie die Amazon-App (ebenfalls Suchtpotenzial), Paul Direkt, MeinProspekt und natürlich auch die normale Ebay-App. Auch diese wandern erstmal in den Ordner auf der letzten Seite.

Nachher

Nachher

Damit wären meine Hauptversuchungsquellen eliminiert. Da ich recht selten in RL-Läden unnötige Sachen kaufe, sehe ich vorbereitender Weise noch keinen akuten Handlungsbedarf, werde aber mein Verhalten dahingehend aufmerksam analysieren.

Fachmagazine (bzw. ihre produktlastigen Inhalte) sind ebenfalls potenziell gefährlich. Da sie aber 80 Prozent meiner Papierlektüre ausmachen, möchte ich ungerne die Extremlösung gehen und alles entsorgen. Das Bücherregal würde echt verdammt leer aussehen und was soll ich dann auf’m Klo lesen? Nein. Die Hefte bleiben. Es muss einfach der Kauf-Versuchung widerstanden werden.

Weitere Vorbereitungen in Kürze.

Um was geht es beim Selbstversuch

Donnerstag, 26. Januar 2012 von wolfi

Man besitzt zu viel. Und das kostet Zeit.

Selbstversuch-FotoDas ist die Prämisse und These dieses Selbstversuches. Man besitzt zu viel. Zu viele Dinge, die man meint zu benötigen. Teilweise nutzt man sie tatsächlich hin und wieder. Teilweise stehen sie aber nur im Regal, liegen im Schrank oder sortiert in Unterbettkästen und verstauben nur. Sie werden jahrelang nicht mal hervogezogen, nicht angesehen, geschweige denn abgestaubt und schon gleich gar nicht benutzt. Doch auch wenn eher letzteres der Fall ist beschäftigen einen diese Dinge. Sie nehmen einen Platz in den Gedanken ein: “Da war doch noch was.” “Das liegt doch auch noch irgendwo rum.” Sowas hatte ich doch mal.” “Wo war denn gleich wieder.” “Ach verdammt, das gibt es ja auch noch.”

Doch statt dass man solche Dinge – und man weiß genau, welcher Gegenstand mal zu einem “solchen Ding” wird – einfach nicht mehr kauft, hortet man sie. Statt dass man beim Geschenk eines “solchen Dings” das Ding gleich weiterverschenkt, kommt es in den Kramschub, in den Unterbettkasten oder in den fein kategorisierten Aufbewahrungsort im Keller.

Um endlich mal konkret zu werden: In meinem Fall sind es in erster Linie technische – im Sinne von elektronische – Gegenstände, die sich massenhaft in meinen Besitz verirren. Spielekonsolen, Handys, Kabel, MP3-Player eines bekannten US-Amerikanischen Herstellers, Kabel, Lautsprecher, Kabel, Computer – und ich sollte erwähnen, dass ich Kabel in rauhen Mengen (aber natürlich fein kategorisiert aufbewahrt) besitze. Aber bei genauerer Betrachtung ist es bei Weitem nicht alles, von dem es zu viel in diesem Haushalt gibt.

Da einen diese Dinge nicht nur in Gedanken beschäftigen, sondern eben auch physisch, kosten diese Dinge wertvolle Zeit: Es fängt an beim Drang, etwas besitzen zu wollen, glauben, besitzen zu müssen oder deren unbedingten Bedarf feststellt – gleich aus welchem Grund. Kurzum: “Haben will.” Man recherchiert, wo man es herbekommen könnte. Recherchiert den günstigsten Preis. Sieht sich in den Läden um. Liest Testberichte. Unterhält sich mit Freunden darüber. Diskutiert mit seiner besseren Hälfte nochmals Schritt eins (“haben will”), einigt sich auf Ort, Zeit und Preis des Kaufakts und vollzieht diesen – ob per Klick im Internet* oder per Gang/Fahrt in das Ladengeschäft seiner Wahl. (*An dieser Stelle ist mir die Ironie wohl bewusst, dass dieser Blog aus Affiliate-Programmen finanziert wird.)

Nun beginnt…

…entweder die Phase des Wartens auf die Zusendung per DHL, Hermes, DPD, UPS und wie sie nicht alle heißen – begleitet vom Checken der Sendungsverfolgung im Internet, Checken der E-Mails, ob denn das Paket schon in der Packstation angekommen ist, Checken des Status “Meine letzten Bestellungen” im bekannten Internetkaufhaus.

… oder die Fahrt nach Hause.

Alle Dimensionen der Zeitaufwandes erlebt man natürlich nur bei der Bestellung im Internet und des Versands per Post. Denn nur so darf man die Spannung “genießen”, ob denn DHL, Hermes, DPD, UPS und wie sie nicht alle heißen es auch wirklich schaffen, das Paket unbeschadet an ihr Ziel zu bringen. Nur so darf man sich, im Falle des Scheiterns, an den Verhandlungen mit DHL, Hermes, DPD, UPS und wie sie nicht alle heißen, “erfreuen”. Im Falle des Erfolgs hat man die Wahl zwischen: Paket selbst bei DHL usw. abholen oder die vielgelobte Packstation aufsuchen. So oder so – zu viel Zeit verstreicht, bis man die Schachtel des Begehrens in den Händen hält. “Aber DHL usw. liefert doch bequem nach Hause” mögen Sie jetzt sagen. Reine Theorie und ein Thema, das alleine für sich geeignet wäre, einen Blog zu füllen.

Es geht weiter: Wie auch immer der Weg bis hier hin gestaltet war – man sitzt nun zu Hause mit der Schachtel des Begehrens in den Händen. Das Ding im Inneren will ausgepackt werden. Die Umverpackung will entfernt und entsorgt werden. Die eigentliche Verpackung will ebenfalls entfernt und dann entweder entsorgt oder wie in meinem Fall zu den anderen Produktverpackungen im Keller wandern, um dort auf eine Garantiefallsituation zu warten. Auch gerne mal über die Grantiezeit hinaus. Weit darüber hinaus.

Endlich hat man das Ding des Begehrens in den Händen. Und der Produktlebenszyklus setzt sich fort. Verwenden, aufbewahren, aufräumen, reinigen, pflegen, Aufbewahrungsort ändern, Defekt feststellen, reparieren, verkaufen, entsorgen. Oder: Upgraden/Updaten bzw. das nächst größere Modell kaufen.

Jede Phase könnte man ähnlich umfangreich auswälzen, wie den Kaufakt weiter oben. Einfach nur um deutlich zu machen, wie viel Zeit einen solche Dinge kosten. Und diese Zeit will ich zurück oder genauer gesagt, nicht mehr investieren müssen.

Zwar lohnt sich für viele Dinge dieser Zeitaufwand. Doch hier soll es nun um solche Dinge gehen, für die er sich nicht lohnt. Kurz: Für Dinge, die man eigentlich nicht braucht.

An dieser Stelle wird es, wenn nicht eh schon geschehen, philosophisch. Wie definiert man Dinge, die man eigentlich nicht braucht. Der Extremfall ist jedem aus Anekdoten bekannt: Diogenes. Er hatte eine Tonne, die ihn vor schlechtem Wetter schützte. Er hatte zu Essen. Vielleicht hatte er auch Kleidung. Dank Hauptberuflicher Tätigkeit als Philosoph hatte er sicherlich immer gute Unterhaltung mit vielen Menschen. Mehr braucht man doch eigentlich nicht, oder?

Den Extremfall will ich mir zwar gerne als schönes Beispiel vorhalten, dem aber nicht in letzter Konsequenz nacheifern. Nein, eher so drei bis fünfundzwanzig Stufen weniger extrem soll mein Selbstversuch ausfallen. Wobei wir endlich beim titelgebenden Stichwort wären.

Lange Vorrede, kurzer Zweck: Es geht um die Besinnung aufs Wesentliche. In meinem Selbstversuch soll das aktuelle Besitztum eingefroren werden, im Sinne von “keine Mehrung, keine Erweiterung”. In der Anfangszeit darf es noch eine Reduzierung geben – im Vorfeld wurden überflüssige Gegenstände bereits detektiert und stehen nun zum Verkauf.

Im Monat Februar 2012 will ich nichts kaufen, was ich nicht wirklich benötige!

Und damit erreichen, mehr Zeit für sinnvollere Tätigkeiten zur Verfügung zu haben: Endlich wieder Japanisch lernen, mehr in die Natur gehen, lehrreiche Bücher lesen, Eltern, Freunde und Verwandte besuchen, Sport treiben. Von all dem haben mich die oben beschriebenen Sachen und damit einhergehenden Aufwände des Produktlebenszyklus’ abgehalten.

Um zu Diogenes zurückzukommen: Welche Dinge braucht man bzw. muss man anschaffen, welche nicht? Ausgehend von der aktuellen Situation. Es folgt ein Brainstorming.

Braucht man:

- Ausgewogenes Essen (früh, mittags und abends)

- Trinken (Wasser)

Braucht man explizit nicht/ Neuanschaffung soll vermieden werden:

- Süßigkeiten

- Genußmittel wie Alkohol

- Elektronikprodukte

- Zubehör für Elektronikprodukte

- Kleidung

- Möbel, Innenausstattung, Deko

- Bücher

- Filme

- Videospiele

Hier in diesem Blog will ich berichten, wie mir dieses Vorhaben Tag für Tag gelingt. Wie gut ich Versuchungen widerstehen und wie gut ich mich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentieren kann. Wie es sich in der Verfügbarkeit von Zeit auszahlt, und welche Nebenwirkungen sich sonst noch so einstellen.

Das nächste Mal will ich davon berichten, welche Vorbereitungen ich für dieses Vorhaben treffe.
Wünscht mir viel Erfolg!

Ciao
Wolfi

 

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